Häufige Fragen (FAQ) zu Coyothe

Was ist Coyothe?

Coyothe ist ein fachlich fundiertes Konzept für die Arbeit an Mensch‑Tier‑Beziehungen in Therapie, Beratung, Coaching und Training. Der Fokus liegt auf der Beziehung als Wirkfaktor – nicht auf dem Tier als „Tool“. Coyothe verbindet systemische Theorie, Bindungs‑ und Emotionsforschung sowie tiergestützte Fachpraxis.

Für wen ist Coyothe gedacht?

Coyothe richtet sich an Menschen, die ein persönliches, berufliches oder emotionales Thema haben und spüren, dass ihr Tier dabei eine wichtige Rolle spielt – auch dann, wenn sie noch nicht wissen, welche Art von Unterstützung für sie passend ist. Gleichzeitig richtet sich Coyothe an Fachpersonen wie Therapeut:innen, Coaches, Trainer:innen und Berater:innen, die Mensch‑Tier‑Beziehungen professionell und reflektiert in ihre Arbeit integrieren möchten.

Kann ich auch ohne Hund von Coyothe profitieren?

Selbstverständlich. Die Impulse gehen oftmals von einer Erfahrung in der Mensch-Hund-Beziehung aus, aber diese Erfahrungen lassen sich ebenso gut in Beziehungen zu Menschen oder anderen Lebenwesen übertragen.

Wobei kann Coyothe helfen?

Coyothe wird relevant bei Themen wie:

  • emotionale Belastung, Stress, Überforderung
  • Beziehungs‑ und Bindungsthemen
  • Selbstregulation, Abgrenzung und innere Sicherheit
  • Führungs‑ und Verantwortungsthemen
  • persönlichen Übergangs‑ und Entwicklungsphasen

Der besondere Ansatz: Das Verhalten und Erleben im Mensch‑Tier‑Team wird als Spiegel, Resonanzraum und Lernfeld genutzt.

Was unterscheidet Coyothe von klassischer tiergestützter Therapie?

Im Zentrum von Coyothe steht die Arbeit mit dem eigenen Tier des Klienten. Das ist das klare Alleinstellungsmerkmal.

Während klassische tiergestützte Angebote häufig mit speziell ausgebildeten Therapiebegleithunden arbeiten, vermittelt Coyothe ein Konzept, das Fachpersonen befähigt, mit dem Tier des Klienten zu arbeiten – fachlich fundiert, sicher und ethisch reflektiert.

Ausgebildete Therapiebegleithunde können ergänzend eingesetzt werden, sind aber nicht Voraussetzung.

Warum arbeitet Coyothe mit dem Tier des Klienten?

Das eigene Tier ist Teil des alltäglichen Lebenssystems. Dadurch:

  • sind Beziehungsmuster authentisch und nicht gestellt
  • lassen sich Erkenntnisse direkt in den Alltag übertragen
  • entsteht nachhaltige Veränderung statt punktueller Erfahrung

Coyothe versteht das Tier nicht als Therapeut:in, sondern als sozialen Beziehungspartner mit eigener Wirkung.

Muss mein Tier speziell ausgebildet sein?

Nein. Für die Arbeit nach dem Coyothe‑Ansatz ist keine formale Ausbildung des Tieres erforderlich. Entscheidend sind:

  • eine stabile Mensch‑Tier‑Beziehung
  • das Wohlergehen und die Belastbarkeit des Tieres
  • eine fachlich angeleitete, verantwortungsvolle Rahmung

Das Wohl des Tieres hat stets oberste Priorität.

Ist Coyothe auch für Fachpersonen geeignet?

Ja. Coyothe richtet sich ausdrücklich an Fachpersonen, die:

  • Mensch‑Tier‑Beziehungen professionell nutzen möchten
  • bestehende tiergestützte Arbeit vertiefen und um den Punkt des Klienten eigenen Hundes erweitern wollen
  • ein theoretisch fundiertes, ethisch klares Konzept suchen

Coyothe vermittelt Denkmodelle, Haltung und praktische Impulse – unabhängig von Methode oder Setting.

Gibt es bei Coyothe ein konkretes Beratungs‑ oder Therapieangebot?

Aktuell befindet sich ein eigenes Beratungs‑ und Begleitangebot im Aufbau. Die Umsetzung ist nach der Elternzeit geplant.

Bis dahin liegt der Fokus auf Konzeptentwicklung, Fachimpulsen, Texten und der strukturellen Vorbereitung zukünftiger Angebote.

Kann ich Coyothe schon jetzt nutzen?

Ja. Coyothe versteht sich derzeit als fachliche Plattform, Denkraum und konzeptioneller Rahmen. Über Texte, Impulse und zukünftige Formate wird Wissen zur Mensch‑Tier‑Beziehung zugänglich gemacht – für Betroffene ebenso wie für Fachpersonen.

Ist Coyothe esoterisch oder rein emotional ausgerichtet?

Nein. Coyothe arbeitet bewusst sachlich, reflektiert und wissenschaftsnah. Emotionale Prozesse werden ernst genommen, aber nicht romantisiert. Grundlage sind u. a. systemische Theorie, Bindungs‑ und Emotionsforschung sowie praktische Erfahrung aus Therapie, Coaching und Training.

Welche Rolle spielt Yoga bei Coyothe?

Coyothe nutzt Elemente der Yoga-Philosophie als Reflexions- und Orientierungshilfe. Dabei geht es nicht um körperliche Yoga-Praxis oder spirituelle Übungen, sondern um Haltungsimpulse, Werte und Denkmodelle, die zur Selbstwahrnehmung, Achtsamkeit und inneren Klarheit anregen.

Die Philosophie des Yoga wird aufgegriffen, um:

  • Reflexionsprozesse zu vertiefen
  • innere und äußere Haltung sowie Selbstverantwortung zu stärken
  • Beziehungsgeschehen bewusster wahrzunehmen
  • ein modernes, achtsames und zugleich alltagstaugliches Denkkonzept zu unterstützen

Yoga dient bei Coyothe als philosophischer Bezugsrahmen, nicht als Methode oder Therapieform.

Handelt es sich bei Coyothe um Hundetraining?

Nein. Coyothe ist kein Hundetraining im klassischen Sinne und ersetzt kein Training, das auf Lerntheorie, Verhaltensaufbau oder -korrektur des Tieres abzielt.

Coyothe fokussiert sich auf die Beziehungs‑, Interaktions‑ und Regulationsprozesse im Mensch‑Tier‑Team. Es werden keine Trainingsanleitungen veröffentlicht, die am Verhalten des Tieres im Sinne von Lernmechanismen ansetzen. Coyothe ist jederzeit an den Menschen adressiert.

Der Coyothe‑Ansatz kann jedoch begleitend und ergänzend in bestehende Trainings‑, Therapie‑ oder Coachingkonzepte integriert werden. Bestehendes Hundetraining bleibt davon unberührt und kann sinnvoll parallel stattfinden. Coyothe bietet jedoch keine Trainingsimpulse für den Hund an, kann aber für Hundetrainer der Inspiration dienen, um zu einem besseren Verständnis für die Mensch-Hund-Interaktion der eigenen Kunden zu gelangen.

Wie kann ich in Kontakt treten oder auf dem Laufenden bleiben?

Informationen zu neuen Inhalten, Angeboten und Entwicklungen werden fortlaufend auf coyothe.de veröffentlicht. Perspektivisch wird es ergänzende Formate geben, die den Coyothe‑Ansatz vertiefen und praktisch zugänglich machen.